Datenmanagement mit Herz und Verstand

 

Daten sind das neue Gold. Sie geben uns Transparenz und Sicherheit. Sie bringen den Sachverhalt in Form von Fakten auf den Punkt und helfen beim nächsten anstehenden Schritt. Doch Vorsicht, liebe Daten-Freunde, verfallt nicht dem Tunnelblick auf die Customer-Journey und lauft einfach so mit der erstbesten Statistik los. Die Berücksichtigung des Kontextes, auf dessen Grundlage Daten produziert wurden, ist unabdingbar, da Menschen nachweislich schnell und stark beeinflussbar sind. Stellst Du die Frage nach der Wichtigkeit eines Sicherheitsschlosses auf einer Polizeitagung, so erhältst Du vermutlich zu 90% die Antwort „unverzichtbar“. Stelle diese Frage auf einem Pädagogen-Tag, so wird die Quote der Fürsprecher vermutlich auf unter 50% sinken. Also bedenke bei jeder Statistik immer den Kontext. In anderen Worten: Dekontextualisierung überlassen wir lieber den Journalisten, deren Beruf es ist, Meldungen so sehr zu entzerren und neu anzuordnen, dass sich daraus eine skandalträchtige Schlagzeile entwickeln lässt. In unserem Job sind Einbeziehung des Kontextes und die korrekte Einordnung der Daten in denselben jedoch die halbe Miete.

Nicht falsch verstehen – wir lieben Daten! In der |bap| haben wir nahezu alles automatisiert oder digitalisiert, um uns Freiraum für die Projektbetreuung zu schaffen. Mit den Daten können wir die Vergangenheit analysieren, um die Zukunft gestalterisch in unsere Hände zu legen. Unser „bapcom24“ automatisiert nicht nur die Terminplanung und Administration, sondern misst auch alle Sell-Out-Umsätze sowie das Feedback vom Konsumenten durch die Freelancer. Es vergeht kein Einsatz/Besuch, den wir nicht mit einem Ergebnis messen und unsere Schlüsse daraus ziehen können. Im Bereich POS-Marketing ist das Datenmanagement etabliert und zwingend notwendig, um Budgets und Planungen vorbereiten zu können. Im Veranstaltungsbereich scheint es (zumindest in unserer Branche) noch etwas fragmentiert zu sein was Anwendungen betrifft. Kaum ein Tool kann das Einladungsmanagement bis zum Leadmanagement abbilden. Sicherlich ist es auch ein Grund, weil die Kunden hierfür noch keinen Bedarf sehen bzw. Budget dafür parken wollen.

Wir arbeiten mit Partnern zusammen und setzen situativ eine Anwendung ein, um das passende Instrument zu haben. Je nach Kundenwunsch kann dies kleinere Maßnahmen beinhalten oder bereits die volle Datenerfassung aller Projektschritte und Besucher.

Wir möchten insbesondere im Bereich Messe und Event das Thema Projektcontrolling fester integrieren, um daraus Erkenntnisse und Effizienzen zu gewinnen. Veranstaltungen müssen am Puls der Zeit und vor allem messbar sein, denn das schafft Sicherheit beim Einsatz des Budgets und der Steuerung der Projekte. Also, liebe Eventmanager, dokumentiert, was alles vor Ort passiert und zieht vernünftige Schlüsse daraus. Jeder investierte Euro in eine Veranstaltung sollte sinnvoll sein und einen mit Stolz sagen lassen: „Erlebnis schafft Ergebnis“. Ihr wollt wissen, was alles möglich ist? Dann schreibt eine E-Mail an ng@bap-marketing.com

Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern für die Aufmerksamkeit und freuen uns, Euch bald wieder zu einer neuen Ausgabe begrüßen zu dürfen.

Eure |bap|