Nancy´s Notes

 

„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll“
Johann Wolfgang von Goethe

Heute habe ich mich dazu entschieden, Dir eine Inspiration zu senden in der Hoffnung, dass mir dies auch gelingt. Wir werden zukünftig viermal im Jahr auf Deinem Screen erscheinen, um Deinen Alltag mit Leichtigkeit und Inspiration zu füllen, sodass Du nach dem Lesen denkst: „Cool, danke für die Zeilen“. Sollte dies nicht der Fall sein, so kannst Du Dich jederzeit abmelden und natürlich gerne auch wieder anmelden, solltest Du uns vermissen – ganz wie Du Dich fühlst und Spaß mit uns hast.

„Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“
Wilhelm Humboldt

„Because people matter“ ist die Motivation unserer täglichen Arbeit. Und diese Aussage nehmen wir wörtlich und beziehen alle Stakeholder mit ein. Im Bereich POS-Marketing haben wir nicht nur mit projektbeteiligten Menschen Kontakt, sondern dürfen mit unserem Team direkt am Kunden arbeiten. Aktuell suchen nicht mehr alle nur nach der Antwort auf die Frage: „Wer ist unser Kunde?“, sondern ergänzend gewinnt die Frage „Wo ist unser Kunde?“ zunehmend an Bedeutung. Die Handelslandschaft ist fragmentiert, die Shoppingmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos und mittels weniger Klicks steht jedem die Tür zu einem gigantischen globalen Shopping-Center offen – und das 24/7, 365 Tage im Jahr.

„In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe“
Demokrit

Viele Teams versuchen aus ihren Daten zwar Erkenntnisse zu gewinnen, doch teilweise nimmt dieser Versuch ohnmächtige Züge an, die aufgrund der Unüberschaubarkeit mehr einer verzweifelten Suche nach Orientierung gleichen. Frei nach dem Motto: „Wir benutzen die Statistik wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl – vor allem zur Stütze“; so scheint die simple Suche nach Halt im unüberschaubaren Daten-Dschungel oftmals das Beleuchten des Sachverhaltes und dessen tiefes Verständnis zu überwiegen. Es muss jedoch immer der Kontext in die Bewertung integriert werden, da Dein Argument ansonsten zu schnell verblasst, wenn eine Diskussion aufkommt. Grundsätzlich müssen wir alle mit den vielen Daten und Informationen umzugehen lernen und uns vom aktuellen Zustand des „over-newsed, but not informed“ wieder verabschieden, um vernünftige Rückschlüsse zu generieren. Was nützt das schiere Vorhandensein von „Informationen“ ohne den daraus abzuleitenden Gewinn an Erkenntnis? In anderen Worten: Der schönste Sportwagen in der Garage bringt nichts, wenn man nicht weiß, wie man ihn zu fahren hat.

Zurück zur |bap|. Wir haben uns, unter anderem auch aus dieser Situation heraus, verpflichtet, den Menschen / das Menschliche und nicht nur Daten als das Non-Plus-Ultra zur Strategie- oder Entscheidungsfindung in den Mittelpunkt zu stellen. Unsere Leidenschaft nennt sich Relationship-Marketing und wird auch in Zukunft die Maxime unseres Handelns bleiben; ob am POS oder bei Veranstaltungen und Messen.

„Man kann nicht denken, wenn man es eilig hat“
Platon

Klingt trivial? Um den legendären Hit der Deutsch-Rap-Gruppe „Fettes Brot“ aus den Neunzigern zu zitieren: Jein. Zeit ist das, was wir brauchen, um gut denken zu können. Es geht nicht darum, nur die Dinge richtig zu machen, sondern vielmehr die richtigen Dinge zu tun und optimalerweise diese richtigen Dinge dann auch gut zu machen.

Um das auch für das |bap|-Team zu gewährleisten, waren wir im April ein paar Tage gemeinsam in Dalmatien und haben uns dort intensiv ausgetauscht sowie Projekte initiiert, die noch mehr Aufmerksamkeit benötigen, uns aber langfristig nach vorne bringen werden. Ein paar Bilder findet Ihr nachfolgend hier.

Wie schaffst Du es, Dich mit Themen im täglichen Alltag zu befassen? Verrate uns gerne Deine Geheimrezepte und sende sie an 380grad@bap-marketing.com

Immer daran denken: Es kommt anders, wenn man denkt!

Eure Nancy Graf

 

Freelancer – der Job der Zukunft?

 

Schon mit der Gründung der |bap| hatten wir jede Menge Follower, die den steinigen Weg ab Anfang mit uns beschritten haben. Dafür ein großes Danke! Bis heute umfasst unser Netzwerk über 400 Freelancer, die diverse Talente und Erfahrungen mit sich bringen. Man kann nicht abstreiten, dass wir gerne mit Freelancern in Projekten arbeiten, denn wir bezeichnen uns selbst als atmendes Unternehmen und ziehen Ressourcen projektspezifisch zusammen. Das gibt den Projekten und unseren Auftraggebern eine angenehme Flexibilität und entsprechende Erfolgssteuerung.

Freelancer zu sein ist aktuell stark im Trend, wenn es um Selbstbestimmung in der Arbeit geht. „Arbeitszeit ist Lebenszeit“ ist eine gute Einstellung, um zufrieden durch die 80.000 Stunden (Hochrechnung an Arbeitszeit auf ein Leben) zu kommen und nicht nur von Wochenende zu Wochenende oder Urlaub zu Urlaub zu flüchten. Freelancing entspricht den heutigen Wertevorstellungen, wie die junge Generation arbeiten möchte. Man stellt sich hier Attribute vor wie „Arbeiten wann ich will und was ich will“. Dass das natürlich nicht immer der Realität entspricht weiß jeder, denn trotz der theoretisch freien, selbstbestimmen Wahl, welche Projekte man übernimmt, wissen wir, dass es Arbeiten und Tätigkeiten gibt, die weniger einen Flow-Zustand erzeugen und ehrlicherweise mehr aufgrund von schierer finanzieller Notwendigkeit angenommen werden.

Die Projekte bestehen aus vielen Elementen und jeder muss auf den Punkt genau seinen Beitrag leisten, damit alle Zahnräder ineinandergreifen. Wir arbeiten oft unter Zeitdruck und diese Arbeit ruft andere Zyklen hervor als im klassischen Festangestelltenverhältnis. Diese Spannung muss ebenso einkalkuliert werden und auszuhalten sein, wie eine dieser Art der Anstellung oftmals innewohnende Unsicherheit. Diese begründet sich oftmals durch Eigenverantwortlichkeit bei der Durchführung der Tätigkeiten. Auf der anderen Seite wird der Freelancer in Form eines höheren Gehaltes, größeren Freiraumes und eines umfassenderen Netzwerkes entlohnt.

Wir möchten alle Angestellten, die mit ihrer Arbeit unzufrieden sind oder denen der Sinn in dieser fehlt, ermutigen, detailliert über das Thema „Freelancer“ nachzudenken, zu recherchieren und sich gerne mit uns auszutauschen. Wenn Ihr dem Freelancer-Dasein bislang eher skeptisch gegenüberstandet, versucht doch einfach, die positiven und die negativen Aspekte zu beleuchten, gegeneinander abzuwägen und nicht pauschal und abstrakt zu urteilen, sondern unter Berücksichtigung einer konkreten Freelancer-Stelle mit klarem Aufgabenprofil. Es ist nicht einfach und nicht für jedermann das richtige Arbeitsverhältnis, aber es ist nahezu immer selbstbestimmt, was Deine Glückshormone definitiv steigen lässt.

Wir werden auf alle Fälle weiter durchstarten, unsere Plattform erweitern und durch interessante Projekte attraktiv machen. Fühlt Euch eingeladen, Ihr Mütter, Väter, (Früh)-Rentner, Studenten und alle, die sich hiervon angesprochen fühlen. Wer Lust auf einen Job hat, in dem Ihr die Zeit bestimmen sowie die Anzahl, wie viel Ihr arbeiten könnt oder wollt, so meldet Euch bei uns. Oder seid Ihr schon Freelancer und könnt das Projekt nicht alleine stemmen? Dann schließt Euch uns an und lasst es uns gemeinsam starten. Erreichbar sind wir für dieses Thema unter hallo@bap-marketing.com

Macht mit bei #LustaufLeistung

Ein Hurra auf die Kombination des klassischen POS und Online-Shops!

Mit der Gründung der |bap| vor 10 Jahren befanden wir uns fest in den Händen der klassischen Fachberatung am POS. Doch schon damals waren wir Fans der Digitalisierung, ohne den Blickwinkel des Menschen und dadurch seine emotionale Bindung zu verlieren. Man kann nicht einfach analoge in digitale Prozesse umwandeln ohne diese vorher reflektiert zu haben. Aus einer solchen Reflektion heraus haben wir die Prozesse optimiert und mit unserem Tool „bapcom24“ vieles vereinfacht und automatisiert. Seit 2014 sind wir stolz darauf, ein papierloses Büro zu sein und freuen uns über diesen Beitrag zur Umwelt. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich jedes Unternehmen seiner Verantwortung für Umwelt und Nachhaltigkeit bewusst sein muss.

Bei unseren Handelspartnern hat die Digitalisierung auch zu einer Veränderung des Verhaltens geführt. Der heutige Konsument ist überall ohne physisch vorgegebene Grenzen und Barrieren unterwegs und sucht nach seinem Händler, bei dem er die Geldbörse öffnen möchte. Die zunehmende Präsenz von Online-Shops oder Plattformen wie Amazon und Ebay haben den stationären Handel mitunter stark verunsichert und in Bedrängnis gebracht. Hieraus ergeben sich zwei konkrete Denkpole: Dogmatisch die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen und den „guten, alten Zeiten“ nachzutrauern und sich danach zurückzusehnen oder diese unumkehrbare Entwicklung als Chance zu begreifen. Wir haben uns letzterem verschrieben – und viele Beispiele zeigen, wie gut Online- und Offlinewelt in produktiver Weise miteinander verbunden werden können.

Dabei sprechen wir nicht von dem typischen Weg, nämlich dass der stationäre Handel oder Hersteller selbst einen eigenen Shop anbietet, sondern umgekehrt: Der Online-Shop engagiert bundesweit Berater, die in persönlichen Kontakt mit dem Konsumenten treten. Einige Retailer eröffnen eigene physische Shops, in die der Konsument gehen kann, um Produkte vor Ort zu sehen und erproben zu können. Darüber wollen wir aber hier nicht sprechen, da wir noch einen entscheidenden Schritt weitergehen. Wir möchten von dem „Flying System“ berichten, mit dem auf Ressourcen wie Lagerfläche, Ausstellungsfläche und angestelltes Personal verzichtet werden kann. Unsere Idee des „Private Shopping Guide“ liefert geniale Flexibilität und passt sich komplett dem Einkäuferverhalten an. Wir stellen einerseits fest, dass Kunden immer digitaler werden und auch online einkaufen möchten, andererseits gibt es aber auch Wachstum zurück zum Bereich Erfahrungen am POS – und das umso mehr, je preisintensiver ein Produkt ist.

10 Jahre Erfahrung mit diesem Konzept geben uns die notwendige Expertise und den Zukunftsglauben, dass sich jeder Händler (ob online oder offline) dieses Konzeptes bedienen kann und damit eine nachhaltige Kundenbeziehung aufbaut. Der Produktexperte in den vier Wänden des Konsumenten ist ein Tool, das Sicherheit und Vertrauen in das Produkt und die Marke gibt. Vertrauen ist der Wert, der am langsamsten im Wachstum ist, aber in Sekunden zerstört werden kann. Starten wir doch die „Customer Journey“ direkt beim Konsumenten daheim. Zu Beginn benötigt dieses Projekt eine große Aufmerksamkeit in Prozessabbildung, Datenmanagement und Kompetenz der Berater. Doch schon nach wenigen Aufträgen ist festzustellen, dass die Verbraucherhotline seltener klingelt, die Reklamationsquote sinkt, die Produktsicherheit steigt und das Vertrauen des Konsumenten erhöht wird.

Das Lächeln, das Konsument und Berater austauschen, erhöht die Mundpropaganda und wir alle wissen, dass das das wahre Gold ist und jede TV-Kampagne und sämtliche Flyer in den Schatten stellt. Diese Geschehnisse bedingen Shopper-Partys, damit Familie und Freunde ebenfalls in den Genuss kommen. Hier sind Potenziale ohne Ende, den Konsumenten in den Arm zu nehmen. Neugierig geworden? Fordere unsere Beispiele direkt bei der Chefin an unter: ng@bap-marketing.com

Datenmanagement mit Herz und Verstand

 

Daten sind das neue Gold. Sie geben uns Transparenz und Sicherheit. Sie bringen den Sachverhalt in Form von Fakten auf den Punkt und helfen beim nächsten anstehenden Schritt. Doch Vorsicht, liebe Daten-Freunde, verfallt nicht dem Tunnelblick auf die Customer-Journey und lauft einfach so mit der erstbesten Statistik los. Die Berücksichtigung des Kontextes, auf dessen Grundlage Daten produziert wurden, ist unabdingbar, da Menschen nachweislich schnell und stark beeinflussbar sind. Stellst Du die Frage nach der Wichtigkeit eines Sicherheitsschlosses auf einer Polizeitagung, so erhältst Du vermutlich zu 90% die Antwort „unverzichtbar“. Stelle diese Frage auf einem Pädagogen-Tag, so wird die Quote der Fürsprecher vermutlich auf unter 50% sinken. Also bedenke bei jeder Statistik immer den Kontext. In anderen Worten: Dekontextualisierung überlassen wir lieber den Journalisten, deren Beruf es ist, Meldungen so sehr zu entzerren und neu anzuordnen, dass sich daraus eine skandalträchtige Schlagzeile entwickeln lässt. In unserem Job sind Einbeziehung des Kontextes und die korrekte Einordnung der Daten in denselben jedoch die halbe Miete.

Nicht falsch verstehen – wir lieben Daten! In der |bap| haben wir nahezu alles automatisiert oder digitalisiert, um uns Freiraum für die Projektbetreuung zu schaffen. Mit den Daten können wir die Vergangenheit analysieren, um die Zukunft gestalterisch in unsere Hände zu legen. Unser „bapcom24“ automatisiert nicht nur die Terminplanung und Administration, sondern misst auch alle Sell-Out-Umsätze sowie das Feedback vom Konsumenten durch die Freelancer. Es vergeht kein Einsatz/Besuch, den wir nicht mit einem Ergebnis messen und unsere Schlüsse daraus ziehen können. Im Bereich POS-Marketing ist das Datenmanagement etabliert und zwingend notwendig, um Budgets und Planungen vorbereiten zu können. Im Veranstaltungsbereich scheint es (zumindest in unserer Branche) noch etwas fragmentiert zu sein was Anwendungen betrifft. Kaum ein Tool kann das Einladungsmanagement bis zum Leadmanagement abbilden. Sicherlich ist es auch ein Grund, weil die Kunden hierfür noch keinen Bedarf sehen bzw. Budget dafür parken wollen.

Wir arbeiten mit Partnern zusammen und setzen situativ eine Anwendung ein, um das passende Instrument zu haben. Je nach Kundenwunsch kann dies kleinere Maßnahmen beinhalten oder bereits die volle Datenerfassung aller Projektschritte und Besucher.

Wir möchten insbesondere im Bereich Messe und Event das Thema Projektcontrolling fester integrieren, um daraus Erkenntnisse und Effizienzen zu gewinnen. Veranstaltungen müssen am Puls der Zeit und vor allem messbar sein, denn das schafft Sicherheit beim Einsatz des Budgets und der Steuerung der Projekte. Also, liebe Eventmanager, dokumentiert, was alles vor Ort passiert und zieht vernünftige Schlüsse daraus. Jeder investierte Euro in eine Veranstaltung sollte sinnvoll sein und einen mit Stolz sagen lassen: „Erlebnis schafft Ergebnis“. Ihr wollt wissen, was alles möglich ist? Dann schreibt eine E-Mail an ng@bap-marketing.com

Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern für die Aufmerksamkeit und freuen uns, Euch bald wieder zu einer neuen Ausgabe begrüßen zu dürfen.

Eure |bap|